Der Kunde sagt, es sei nichts angekommen. Bevor du irgendetwas neu schickst: Sieh nach, was Zirko über den Versand weiß. Am Beleg steht die Versand-Historie — je Versuch ein Stand, und der Stand entscheidet, was zu tun ist.

Erst lesen: der Stand
| Stand | Was er heißt |
|---|---|
| Nicht versendet | Aus Zirko ist nichts hinausgegangen. |
| Wird gesendet | Der Versand ist angefordert und noch unterwegs. |
| Versendet | Der Versanddienst hat die Mail angenommen. |
| Zugestellt | Das Postfach des Empfängers hat sie angenommen. |
| Unzustellbar | Das Postfach hat sie abgewiesen — mit Grund. |
| Versand fehlgeschlagen | Die Mail hat Zirko nie verlassen. |
Es zählt der jüngste Versuch. Ein erneuter Versand startet die Zustellreise neu; der alte Grund bleibt beim alten Versuch in der Historie stehen. Verschickst du einen noch nicht fertiggestellten Entwurf, legt Zirko die damals verschickte Fassung ab; bei einem gescheiterten Versuch findest du sie über „Fassung dieses Versuchs ansehen" in der Versand-Historie.
Wenn „Unzustellbar" dasteht
Zirko zeigt den Grund, den das fremde Postfach zurückgemeldet hat — meist eine falsch geschriebene Adresse oder ein volles Postfach. Prüf die E-Mail-Adresse am Kunden, korrigiere sie und versende erneut.
Wenn „Versand fehlgeschlagen" dasteht
Die Mail ist gar nicht erst losgekommen, und Zirko nennt den Grund — zum Beispiel, dass der E-Mail-Versand nicht fertig eingerichtet ist. Behebe die Ursache und versende erneut. Bleibt ein Versuch lange auf „Wird gesendet", schreibt Zirko ihn irgendwann selbst als fehlgeschlagen — damit du nicht auf eine Zustellung wartest, die nie unterwegs war.
Wenn „Zugestellt" dasteht — und der Kunde nichts findet
Zugestellt heißt: Das Postfach hat die Mail angenommen. Ob sie jemand gelesen hat, weiß niemand — eine Lesebestätigung gibt es nicht. Der übliche Ort ist der Spam-Ordner: Eine Rechnung von einer fremd wirkenden Absenderadresse landet dort zuerst. Bitte den Kunden, nach der Absenderadresse zu suchen — sie steht im Versand-Dialog unter Versendet über …. Dauerhaft hilft dein eigenes, verbundenes Postfach; wie das geht, steht unter E-Mail-Versand einrichten.
Wenn der Empfänger eine Behörde ist
Behördenpostfächer weisen Mails ohne gültige Absenderprüfung wortlos ab — du siehst dann eine Rechnung, die verschickt aussieht und nie ankam. Für Behörden ist die E-Mail oft gar nicht der vorgesehene Weg: Wohin die Datei wirklich gehört (Portal, Peppol), steht unter So bekommt die Behörde deine Rechnung.
Wenn der Empfänger eine E-Rechnung wollte und ein PDF bekam
Storniere nichts. Die Rechnung ist inhaltlich richtig, sie ist nur am falschen Ort — reich dieselbe Rechnung auf dem verlangten Weg nach. Der Fall steht ausführlich unter Eine Rechnung stornieren oder kürzen. Damit es nicht wieder passiert: Der Versand-Dialog sagt dir vor dem Senden, wenn eine E-Rechnung zu erwarten wäre und keine anhängt.
Was heute nicht geht
- Zirko stellt keine E-Rechnung selbst zu. Die Datei entsteht; der Weg zum Empfänger (Peppol-Zugangspunkt, Behördenportal) ist deiner.
- Keine Lesebestätigung. „Zugestellt" ist die letzte Auskunft, die es gibt.